Auf dieser Seite sind Tiere und Pflanzen abgebildet, die für Langeoog typisch sind. Hinter dem deutschen Namen steht der lateinische sogenannte wissenschaftliche Name in Klammern.
Achte bei deiner nächsten Wanderung am Strand, in den Dünen oder im Wäldchen einmal darauf, ob du einige von ihnen entdecken kannst.
Natürlich gibt es auf Langeoog noch eine ganze Menge mehr an Pflanzen und Tieren. Weitere Vögel kannst du dir z. B. im Haus der Insel in unserer "Vogel-Vitrine" ansehen.

Die bei uns bekannteste Robbe ist sicherlich der Seehund. Er wird nur etwa 1,20-1,95 m lang und besitzt einen im Gegensatz zur Kegelrobbe rundlichen Kopf. Sein glattes Fell ist graubraun bis silbrig hellgrau gefleckt.
Der Seehund ist an flaches Küstengewässer gebunden und hält sich besonders im Sommer zur Zeit der Jungenaufzucht und des Haarwechsels gern im Wattenmeer auf. Normalerweise leben sie bei uns in kleinen Trupps in der freien Nordsee. Sie ernähren sich von verschiedenen Nordseefischen.
Im Juni/Juli werden die Jungen geboren. Sie streifen schon vor der Geburt das wollige Säuglingskleid ab. Dies ist deshalb wichtig, weil die Jungen auf Sandbänken des Wattenmeeres zur Welt kommen und so schon früh ins Wasser gehen müssen.Von der Mutter verlassene Jungtiere haben die Angewohnheit, einen Heulschrei von sich zu geben ("Heuler"), weshalb sie dann von Unkundigen voller Mitleid aufgesammelt werden. Dieser Ruf ist jedoch ein Kontaktlaut zwischen Mutter und Kind. Aus Beständen, die wenig mit Menschen in Berührung gelangen, weiß man, daß diese Heuler nur in den seltensten Fällen wirklich mutterlos sind, sondern daß die Mütter meist nach kurzer Zeit zu ihnen zurückkehren, wenn sie nicht abgeschossen wurden, wie es leider bei uns bis 1973/74 die Regel war. Ein derartig verlassenes Seehundkind ist dann dem Tod preisgegeben, wenn es nicht künstlich aufgezogen wird.
Im Gegensatz zu den "echten Heulern", deren Mutter erkrankt oder gestorben ist oder die selbst lebensuntüchtig oder krank sind, sind diese nur kurzfristig verlassenen "unechten Heuler" wohlgenährt und in gutem Allgemeinzustand. Diese haben dann auch in einer guten Heuleraufzuchtstation beste Überlebenschancen, die sie jedoch in noch höherem Maße gehabt hätten, wenn man sie auf der Sandbank - in der Obhut der Mutter - gelassen hätte.
Seehund-Beobachtungsplattform
Am Ostende von Langeoog befindet sich eine Beobachtungsplattform. Von
hier aus kann man bei Niedrigwasser mit etwas Glück die Seehunde
beobachten, die sich am Strand und auf den Sandbänken ausruhen. Außerdem verläuft zwischen der Seehund-Beobachtungsplattform und den
Dünen der Naturlehrpfad "Osterhook" mit vielen Schautafeln zur
Langeooger Tier- und Pflanzenwelt.

Mümmelmann, Langohr, Meister Lampe - für kaum ein anderes Tier gibt es so viele liebevolle Beinamen. In ganz Europa ist er zuhause und überall ist er Symbol für Frühling und Fruchtbarkeit. Der Feldhase war "Tier des Jahres 2001" und steht in vielen Bundesländern als gefährdete Art auf der Roten Liste.
Der Feldhase hat lange Ohren mit schwarz umrandeten Spitzen und große bernsteinfarbene Augen. Die Hinterbeine sind viel länger als die Vorderbeine. Länge bis 60 cm, Gewicht 2,5-5,5 kg.
Sein Lebensraum sind Dünen und Wiesen, Wald- und Feldränder. Der Feldhase ernährt sich von Gräsern, Kräutern, Früchten, Pilzen und Knospen. Paarungszeit ist Januar bis Juli, sechs Wochen später bringt die Häsin bis zu vier Junge zur Welt.

Rund 120 Rehe gibt es auf unserer Insel. Viele bewohnen das Wäldchen und die kleinen Waldgruppen im Ostteil der Insel. Auch in den hoch bewachsenen Randdünen suchen Rehe Unterschlupf. In der warmen Jahreszeit leben die Tiere familienweise (Muttertiere mit Jungen), im Winter bilden sich Rudel.
Die Rehböcke (Männchen) leben meist als Einzelgänger. Ihr Gehörn werfen sie im Spätherbst ab. Im Frühling ist dann das neue Gehörn ausgewachsen.
Alle Rehe tragen im Sommer ein rost- bis gelbbraunes, im Winter ein dunkelbraunes Fell. Ganzjährig typisch ist der große weiße Fleck unter dem kurzen Schwanz ("Spiegel"), der auch aus großer Entfernung sichtbar ist. Rehe erreichen eine Rückenhöhe von 60-90 cm und wiegen zwischen 13 und 20 kg (je nach Alter und Lebensraum). Sie ernähren sich von Gräsern, Kräutern, Laub, Knospen und Baumrinde. Zur Dämmerung kann man sie beim Fressen ("Äsen") in den Wiesen beobachten. Paarungszeit: Juli/August. Im Mai gebärt die Ricke ein, selten zwei Kitze.

Die Oberseite des Männchens ist rotbraun und schwach gefleckt. Oberkopf und Schwanz sind grau. Die Weibchen sind oben völlig braun und dunkel gefleckt, der braune Schwanz ist mit mehreren dunklen Bändern durchzogen. Länge 31-38 cm.
Der Turmfalke brütet in Gebäudenischen, z. B. auf Kirchtürmen. Oft besetzt er auch verlassene Elster- oder Krähen-nester. Zur Hauptnahrung gehören Feldmäuse, aber auch Spatzen und andere Kleinvögel. Der Turmfalke schwebt
wie ein Wachposten in der Luft. Er schlägt dabei mit den Flügeln ("Rütteln"). Hat er eine Beute entdeckt, schießt er pfeilschnell mit angelegten Flügeln auf die Erde und greift zu.
Die Brutzeit beginnt im Mai/Juni. Das Weibchen legt 4-5 Eier und brütet vier Wochen.

Diese tagaktive Eule hat ein gelblichbraunes Gefieder und gelbe Augen. Länge 40 cm, Spannweite 100 cm.
Die Sumpfohreule ist ein "Zigeunervogel", der rastet und auch brütet, wo es genügend Nahrung gibt, und wieder verschwindet, wenn die Nahrung knapp wird. Die Eulen sind oft im niedrigen Flug über den Wiesen und in Dünen-tälern zu beobachten. Sie rasten gern auf Pfählen oder Dünenkuppen, jedoch fast nie auf Bäumen.
Die Sumpfohreule ernährt sich vor allem von Kleintieren, z. B. Mäusen. Sie brütet auf Langeoog in den Dünen-gebieten. Als einzige Eule baut sie ein eigenes Nest am Boden. Im April/Mai legt das Weibchen 3-5 Eier.
Nach vier Wochen schlüpfen die Jungen.

Die Kornweihe bewohnt Wiesengründe, ausgedehnte Moore, Heiden und Dünenlandschaften. Auf Langeoog leben mehrere Kornweihenpaare im feuchten Randgebiet des Wäldchens und in den Dünentälern im Ostteil der Insel. Kennzeichnend ist vor allem die blaugraue Oberseite des Männchens, beim Weibchen ist sie braun gescheckt.
Länge 47 cm. Spannweite 105 cm.
Zur Balzzeit im April kreist das Paar in harmonischen verschlungenen Kurven. Das Männchen steigt ab und zu senkrecht in die Höhe und kehrt im Sturzflug zur Partnerin zurück.
Die Hauptnahrung der Kornweihe bilden kleine Nager. Ihr Nest baut sie aus Gras, Heidekraut usw. am Boden.
Von April bis Juni legt das Weibchen 4-5 Eier.

Man erkennt ihn am bunt schillernden Gefieder, das aber zugleich auch wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist: der Hahn ist an seinem grünglänzenden Kopf, den roten Hautlappen im Gesicht, kurzen Ohrbüscheln und einem weißen Halsring zu erkennen, die Hennen haben eine braungelbe, schwärzlich gefleckte Schutzfärbung.
Länge 60-80 cm, wobei die Weibchen kürzere Schwanzfedern haben als die Männchen.
Fasane gehören zu den Hühnervögeln und halten sich meist am Boden auf. Beim Auffliegen erheben sie sich beinahe senkrecht in die Luft. Sie ernähren sich von Insekten, Larven, Grünpflanzen und Samen.
Im Mai/Juni legt das Weibchen 8-15 Eier in ein Erdnest. Nach gut drei Wochen schlüpfen die Jungen.

Die zierliche Türkentaube ist pastellfarben graubeige mit einem schwarzen Nackenstreif. An ihrem Schwanzende sitzt ein breiter weißer Streifen.
Sie bewohnt Gärten, Parkanlagen, Laub- und Mischwälder. Auf Langeoog kannst du sie häufig am Waldrand bei den Kleingärten, aber auch im Ort entdecken. Länge 25-28 cm.
Die Nahrung besteht aus Samen, Beeren und Pflanzenteilen. Von März bis Oktober nistet die Türkentaube auf Bäumen und Gebäuden. Das Weibchen legt drei- bis viermal im Jahr zwei Eier. Nach zwei Wochen schlüpfen die Jungen. Sie bleiben noch drei Wochen im Nest.

Die Hohltaube ist etwa so groß wie die Straßentaube. Die Oberseite ist bräunlich-grau mit einem Lila-Blauschiller am Halsgefieder.
Länge 33 cm.
Die Nahrung der Hohltaube besteht aus Samen, Eicheln, Beeren und anderen Früchten. Sie bewohnt alte Laub- oder Mischwälder, in denen sie genügend natürliche Höhlen vorfindet. Auch Dünenlöcher, z. B. verlassene Bruthöhlen der Brandente, werden auf Langeoog gern als Nistplatz genommen.
Im April-Juli legt das Weibchen zwei Eier in das Reisignest, das zusätzlich in der Bruthöhle angelegt wird. Wenn die Jungen flügge sind fehlt ihnen noch der Blauschimmer im Nacken.

Auffälligste Kennzeichen sind die langen roten Beine (Name!) und der rote Schnabel mit schwarzer Spitze.
Die Oberseite des Vogels ist bräunlich, die Unterseite hell mit gesprenkelter Brust. Die Beine ragen im Flug weit über den kurzen Schwanz hinaus. Zudem sieht man im Flug den weißen Keil am Hinterrücken. Die Vögel leben an Feuchtgebieten, Gewässern und in Marsch- und Salzwiesen. Rotschenkel sind auf Langeoog leicht zu entdecken, da sie gerne an erhöhten Standorten, z. B. auf Zaunpfählen sitzen. Länge 28 cm.
Die Nahrung besteht meist aus kleinen Schnecken, Würmern und Krebsen. Als Brutplatz dient eine kleine Bodenmulde, die mit wenigen Halmen getarnt wird. Das Weibchen legt stets vier Eier und nach drei Wochen schlüpfen die Jungen.

Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt. Der Erpel trägt zur Paarungszeit einen roten Höcker am Schnabelansatz. Länge 62-66 cm.
Die Brandente bevorzugt Küstengelände oder Inseln. Sie legt ihr Nest in Höhlen an. Auf Langeoog brütet sie in der Möwenkolonie oft in Dünenlöchern oder unter dichten Gebüschen. Außerhalb der Brutzeit sieht man sie im Watt und auf Salzwiesen.
Die Nahrung besteht aus kleinen Schnecken, Muscheln und Würmern. Auch Algen und Pflanzensprosse der Salzwiesen werden verzehrt. Das Weibchen legt im Mai/Juni 8-13 Eier. Nach dem Schlüpfen verlassen die Jungen die Bruthöhle und werden von beiden Eltern ans Wasser geführt.

Die Ringelgans ist mit 56-61 cm Länge die kleinste Gans Europas. Brust, Hals und Kopf sind schwarz mit einem weißen Halbmondfleck an den Halsseiten, Schnabel und Füße sind dunkel. Nach ihrem Ruf "rott, rott, rott" wird sie auch Rottgans genannt.
Die Gans brütet am Boden in Kolonien in der Tundra und überwintert auch hier bei uns im Wattenmeer. Man kann sie bei der Nahrungssuche in den Salzwiesen vor dem Deich beobachten.
Sie ernährt sich von Seegras, Algen und Salzpflanzen, im Brutgebiet von Moosen, Flechten und Gras. Das Weibchen legt im Juni 3-5 Eier und brütet 24-26 Tage lang.

Den Kiebitz erkennt man an der Schwarz-weiß-Zeichnung des Gefieders mit grünem Glanz und der Federhaube am Kopf, die beim Weibchen kürzer ist. Seine lauten "kiewitt"-Rufe haben ihm den Namen eingetragen. Er gehört zur Familie der Regenpfeifer und lebt in feuchten Wiesen und Dünentälern. Länge 30 cm.
Er ernährt sich von kleinen Bodentieren aller Art, die durch Bodenklopfen hervorgelockt und dann aufgepickt werden.
Der Kiebitz brütet bereits ab Ende März und legt vier Eier in eine Bodennestmulde. Die Nester liegen meist in Abständen von ca. 50 m auseinander. Nach vier Wochen schlüpfen die Jungen.

An seinem schwarzweißen Gefieder, dem langen, roten Schnabel, den roten Augen und Beinen ist er leicht zu erkennen. Die lauten Rufe klingen wie "kliep, kliep", auch kurz "pik, pik". Er bewohnt vor allem Küste und Inseln. Länge 43 cm.
Seine Nahrung besteht aus Krebsen, Muscheln, Würmern, Schnecken und Insekten. Im Mai/Juni legt das Weibchen 3-4 Eier in eine Bodenmulde am Strand, in Wiesen oder Dünen. Kurz nach dem Schlüpfen flüchten die Jungvögel aus dem Nest und sind nach fünf Wochen flügge. Im ersten und zweiten Sommer erkennt man die Jungtiere an ihrer schwarzbraunen Schnabelspitze und einer weißen Kinnbinde, welche die Altvögel nur im Winterkleid haben.

Man erkennt ihn an seiner Größe (Länge 58 cm), dem hellbraunen, dunkel gefleckten Gefieder, den langen Stelzbeinen und vor allem am langen, abwärts gebogenen Schnabel (bis 19 cm lang). Auch die flötenden "Tla-üh"-Rufe sind einprägsam. Der größte heimische Watvogel gehört zur Familie der Regenpfeifer. Auf Langeoog kann man ihn vor allem in den Pferdeweiden, aber auch in den Salzwiesen gut beobachten.
Die Nahrung besteht vor allem aus Insekten, aber auch aus Regenwürmern bis hin zu Mäusen. Im April/Mai legt das Weibchen vier Eier in ein Bodennest. Nach 27-39 Tagen schlüpfen die Jungen. Der Brachvogel ist stark gefährdet!

Im Sommer auf dem Rücken rötlichbraun gemustert, unterseits hell mit großem schwarzen Bauchfleck; im Winter oberseits grau, unterseits einheitlich weiß. Er brütet an den Küsten Skandinaviens, Großbritanniens sowie der Nord- und Ostsee. Länge 17-19 cm.
Im Herbst ziehen im Wattenmeer mehrere Hunderttausend Vögel durch. Wenn die großen Schwärme im Licht aufsteigen und alle Vögel gleichzeitig die Richtung wechseln, schlägt die Farbe der Vogelwolke plötzlich von weiß nach dunkel um und umgekehrt. Zur Nahrungssuche stochert der Watvogel im Schlick nach Würmern, Krebsen und Schnecken.
Im Mai/Juni legt das Weibchen vier Eier. Die Nistmulde ist gut versteckt und mit Pflanzenmaterial gepolstert.

Die oberseits hellgraue, sonst weiße Möwe mit schwarzen Flügelspitzen trägt im Sommer einen schokoladenbraunen Kopf. Im Winterkleid bleiben davon nur graue Flecken an den Kopfseiten. Beine und Schnabel sind rot gefärbt, die Augen dunkel.
Die Lachmöwe bewohnt dichtbewachsene Gewässer sowie Meeresküste und Inseln. Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Würmern, Kleinfischen und Abfällen. Länge 37 cm.
Diese Möwe brütet in Kolonien. In ihr Bodennest legt sie im April-Juni drei Eier. Die Jungvögel sind an Flügeln und Hinterkopf noch braun gefleckt. Das Schwanzende ist schwarz.

Mit 53 cm Länge ist die Heringsmöwe etwa so groß wie die Silbermöwe. Rücken und Flügel sind jedoch grauschwarz, die Beine gelblich. Sie ist als Durchzügler und Gastvogel häufig an der Küste und auf den Inseln anzutreffen. Am Strand kannst du sie oft zusammen mit Silbermöwen beobachten.
Die Heringsmöwe ernährt sich vor allem von Fischen, daneben aber auch von Abfällen. Sie brütet am Boden, überwiegend in Kolonien. In das pflanzengepolsterte Nest legt das Weibchen im April-Juni zwei bis drei Eier. Nach knapp vier Wochen schlüpfen die Jungen und werden einen Monat später flügge.

Er gehört zu den Ölweidengewächsen, die unter extremen Bedingungen gedeihen können. Bis zu 4 m hoch kann dieser dornenreiche Strauch werden. Es gibt männliche und weibliche Pflanzen. An den stark ästigen Zweigen sitzen schmale lange graugrüne Blätter, deren Unterseiten silbrig-weiß sind. Die unauffälligen gelblichen Blüten erscheinen von März bis Mai. Der Sanddorn kommt häufig in den Dünengebieten der Nord- und Ostsee vor. Auf Langeoog ist er wichtig für den Bewuchs der Randdünen.
Die orangeroten Beeren erscheinen im Spätsommer. Sie liefern natürliches Vitamin C, das im Gehalt sogar die Zitrone übertrifft. Die Beeren können roh gegessen werden - schmecken zwar sauer, sind aber gesund!

Der 60 cm bis 1 m hohe Strandhafer, auch Helm (= Halm) genannt, ist ein für die Dünen typisches Gras mit sehr tiefem, stark verzweigtem Wurzelwerk. Die grüngrauen Blätter sind ziemlich schmal (um 3 mm breit), meist eingerollt, kahl und glatt. Der Strandhafer verträgt nur wenig Salz (z. B. bei Sturmfluten), hält aber Übersandungen (z. B. bei starkem Wind) gut aus.
Er gehört zu den Pflanzen, die zur Entstehung und Festigung neuer Dünen beitragen.
Die hellbraunen Ährenrispen erscheinen im Juni und Juli. Die Einzelblüten sind ziemlich klein.
Wie der ähnliche Strandroggen wird auch der Strandhafer zum Befestigen der Dünen gezielt angepflanzt (z. B. im Pirolatal und am westlichen Badestrand zur Randdünenbefestigung).

Der Strandflieder - auch Widerstoß oder Halligflieder genannt - wird 20-50 cm hoch. Die Blätter sind derb, etwas ledrig, oval und hellgrün. Die Blüten in Doldenrispen stehen auf aufrechten ästigen Stängeln und sind violett bis blassblau. Die typische Salzwiesenpflanze bildet auf feuchtem, salzhaltigem Boden oft herdenartige Bestände und fällt deshalb zur Blütezeit (Juli-September) sofort auf. Die Salzwiesen in Richtung Osten z. B. verwandeln sich im Spätsommer durch den Strandflieder in ein lila Blütenmeer.
Der Strandflieder ist lebensnotwendig für viele Insektenarten. So kann sich beispielsweise der Strandflieder-Rüsselkäfer nur von dieser Pflanze ernähren.